Checkliste für die Schaltungserstellung

  • 0.1 Ein Konzept für die Aufteilung der Funktionalitäten auf Modulträger, IC-Boards und Hook-Ups ist vorhanden.
  • 0.2 Die Hauptspannungsebene für alle Boards ist bekannt (meist 3.3V oder 5V).
  • 0.3 Muss auf mehrere Versorgungsspannungen zurückgegriffen werden (z.B. weil ein Sensor 3.3V und ein weiterer 5V benötigt), so ist ein Konzept vorhanden, wie dies zu erfolgen hat. Tipp
  • 1.1 Es ist mindestens ein Quarz in der Schaltung vorgesehen (vgl. 328PB Board). Tipp
  • 1.2 Entkoppelkondensatoren (100nF + 1uF) zwischen Versorgung (VCC, VDD) und Masse (GND) sind vorgesehen. Diese sind in der Zeichnung bereits nahe an der Komponente gezeichnet. Tipps
  • 1.3 Unter einem externen AD-Wandler IC ist eine separate Masse AGND (vgl. Datenblatt) vorgesehen.
  • 2.1 AGND und GND sind über einen Lötjumper verbindbar.
  • 2.2 AVCC ist über ein LC-Filter 2. Ordnung an VCC angeschlossen.
  • 2.3 Entkoppelkondensator (100nF) zwischen AVCC und AGND ist vorgesehen.
  • 2.4 Entkoppelkondensator (100nF) zwischen VCC und GND ist vorgesehen.
  • 3.1 Es wurden die korrekten Symbole für Potentiale (5V, GND, etc) genutzt.
  • 3.2 Zur Übersichtlichkeit wurden lange Leitungen mit vielen Abgängen vermieden und stattdessen gleich-benamte Leitungen genutzt.
  • 3.3 Alle Leitungen, welche von IC abgehen haben sinnvolle, kurze Bezeichner (nicht U$4).
  • 3.4 Für Schaltungsvarianten ist eine Umkonfiguration mittels Lötjumpers oder normalen Jumper möglich (z.B. 3.3V und 5V).
  • 3.5 Bei komplexen Schaltungen sind Lötaugen (z.B. über Jumper) und Lötjumper für das Debugging vorgesehen.
  • 4.1 Für I2C wurden Pull-Up Widerstände (10kOhm) vorgesehen (mindestens 1x im Gesamtsystem notwendig!).
  • 4.2 Für die USB Kommunikation wurde eine ESD Schutzdiode verbaut (z.B. NUP2201MR6).
  • 4.3 Für SPI zu mehreren Slaves wurden mehrere Chip-Select Pins genutzt.
  • 4.4 Zur Ansteuerung von Servomotoren wurden die PWM Ausgänge (OC) des Mikrocontrollers genutzt.
  • 5.1 Für alle Signale, Versorgungen und externe Komponenten ist eine Buchse vorhanden (z.B. Batterie, Motor, ...).
  • 5.2 Alle relevanten externen Schnittstellen des Mexlesystems wurden eingefügt und genutzt (z.B. I2C, VCC, Progi, Steckerleisten für Hookup).
  • 5.3 Falls eine Batterie genutzt wird, so sollte ein LDO (Spannungsregler) vorgesehen werden. Dieser soll nach Ein-/Ausgangsspannung und Strom geeignet ausgesucht sein.
  • 6.1 Die verwendeten Komponenten sind eindeutig bezeichnet (also kein „ATTINY24/44/84“ oder „?uF“).
  • 6.2 2 Es wurden bevorzugt SMD-Komponenten genutzt (v.a. bei R, L, C, Diode).
  • 6.3 Komponentengrößen sind plausibel (kein SMD Kondensator mit 1mF).
  • 6.4 Bei passiven Elementen: Die gewählten Komponenten (z.B. 100µF) wurde im gewünschten Footprint gefunden (z.B. 0603).
  • 6.5 Bei ICs: Die Komponente sind vorhanden bzw bestellbar.
  • 6.6 Die gewählten Komponenten sind für die gewünschte Spannung geeignet (wichtig z.B. bei: Kondensatoren, Motoren, ICs).
  • 6.7 Die Schaltung enthält nur Komponenten, welche auf der Platine einen Footprint hinterlassen (also keine externen Motoren oder Lampen).
  • 7.1 Die Schematic wurde mit angelegt. Tipp
  • 7.2 Die Beschriftung ist gut leserlich und nicht überlappend.
  • 7.3 Ein geeigneter Rahmen (z.B. FRAME1) wurde ausgewählt und das Beschreibungsfeld ausgefüllt.
  • 7.4 Die Komponenten sind in der Schaltung deutlich zu erkennen(z.B. Operationsverstärker-Symbol statt Blackbox).
  • 7.5 Es wird bei den Namen nur eine Sprache verwendet (Englisch oder Deutsch).
  • 7.6 Aus den Namen ist die benannte Komponenten ersichtlich und der Name ist möglichst kurz (z.B. R1 oder R_out).
  • 7.7 Für jede Platine ist eine separate Datei angelegt worden.